Liebesroman von Christel Siemen „Darf es 2 x Liebe sein?“

Darf es 2 x Liebe sein? Liebesroman von Christel Siemen

Liebesroman Darf es 2 x Liebe sein?Zwei Schwestern, ein adliger Gutsbetrieb aus der heutigen Zeit, ländliche Idylle, Carla und Clarissa erleben die erste große Liebe … Doch der Schein trügt! Statt Sommergefühle und Bauchkribbeln ziehen dunkle Gewitterwolken herauf. Die Mädchen geraten plötzlich von einer Katastrophe in die andere. Die Existenz des Elternhauses ist gefährdet. Außerdem taucht aus der Vergangenheit ein Brief der Großmutter auf und zieht Carla in den Bann eines alten Familiengeheimnisses. Unverhofft geraten die Mädchen in einen Strudel aus Betrug, Eifersucht und Gefahr. Tauchen Sie ein, in die Welt einer romantischen Liebesgeschichte. Spannung zum Träumen.

Der Liebesroman ist als Ebook oder als Taschenbuch versandkostenfrei erhältlich.

118 Seiten fesselnde Dramatik

Erschienen 2012 bei: www.read-my-ebook  und  HIER

Autorin: Christel Siemen

Das meistgelesene Buch von Christel Siemen: der Neuseelandroman TANGATA WHENUA Inferno der Herzen.

 

Liebesroman von Christel Siemen

„Darf es 2 x Liebe sein?“

Leseprobe

Carla lag dösend im langen Gras am Weiher von Gut Berninghaus. Über ihr zogen weiße Federwolken am Himmel entlang. Ihre Augen verfolgten die fließenden Bewegungen. Dabei verlor sie sich in ihren Tagträumen. Darin ritt sie mit wehenden Haaren über blühende Rapsfelder immer der Sonne entgegen. Es war warm. Wohlig seufzend rekelte sie ihre Glieder. Das Gras kitzelte an ihren nackten Fußsohlen. Einige Grillen zirpten, sonst war es friedlich und ruhig. Ein schöner Sommertag neigte sich dem Ende zu. Leise sang sie einen Songtext vor sich hin, der ganz ihrer Stimmung entsprach: „In the summertime when the weather ist high, you can stretch right out and touch the sky, …“ Leila, Carlas Lieblingspferd graste friedlich neben ihr. Das Pferd schnaubte leise, als ihre Besitzerin vor sich hinsummte. „Das gefällt dir, was?“ Den ganzen Nachmittag hatte sie den Erntehelfern, die auf den großen Wiesen des Gutes in der heißen Sonne das Heu einbrachten, fleißig beim Ballen aufstecken geholfen. Doch nun war die Arbeit getan und die Fuhren wurden in die Scheune gefahren. Zur Belohnung hatte Carla sich ein Bad im Weiher gegönnt. „In the summertime when the weather is high, you can stretch right out and touch the sky, when the weather’s fine…” Mitten in ihren schönen Tagtraum hinein ertönte aus der Ferne ein lautes „Bim, Bam“ – die Hofglocke. Oh Schreck, sie hatte die Zeit total vergessen. „Verflixt, ich muss mich beeilen. Das Abendbrot wird gleich serviert“, sprach Carla zu sich selbst und raffte schnell ihre Kleidungsstücke zusammen, die noch verstreut im Gras lagen. Ihre Mutter, Gräfin Annett legte größten Wert darauf, dass die Familie das Abendessen stets gemeinsam einnahm. Es war die einzige Mahlzeit des Tages, die sie zusammen verbringen konnten. Um diese Zeit war auch Graf Alexander wieder daheim. Tagsüber leitete er die hauseigene Privatbank, die er bereits von seinem Vater übernommen hatte. Clarissa, die ältere Tochter studierte derzeit in München Finanzmanagement, nachdem sie mehrere Jahre in der Bank ihres Vaters das Geschäft von der Pike auf erlernt hatte. Sie war ganz die Tochter ihres Vaters und versuchte sehr ehrgeizig in seine beruflichen Fußstapfen zu treten. Äußerlich glich sie mehr ihrer Mutter mit langen, glatten, brünetten Haaren, war zierlich und groß gewachsen. Sie hatte etwas Elfenhaftes an sich. Dabei wirkte sie mit ihrem Verhalten trotz ihrer 24 Jahre bereits sehr erwachsen und abgeklärt. Carla vier Jahre jünger, war da ganz anders. Mit einem gesunden Selbstbewusstsein ging sie sehr naturverbunden und manchmal etwas burschikos durchs Leben. Sie genoss das ländliche Leben und liebte die Tiere. Erst vor Kurzem hatte sie ihr Abitur bestanden. Die Eltern drängten darauf, dass sie ein Studium aufnahm. Doch Carla wollte erst einmal den Sommer in vollen Zügen auf dem heimischen Gut genießen. Sie war froh, sich nicht mehr mit den Büchern und staubtrockener Theorie befassen zu müssen. Gerne würde sie Land- oder Pferdewirtin werden. Darüber rümpfte ihre Mutter allerdings nur … hier geht es zum Buch: Link

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